Donnerstag, 26. April 2018

2. Chance für das Kimono Tee



Da bin ich wieder - lange gab es hier nichts zu lesen und zu sehen, was weniger an den Nähergebnissen (die gab es zahlreich), sondern vielmehr an der mangelnden Zeit zu schreiben lag (bei Instagram gab es ab und zu ein neues genähtes Teilchen zu sehen).
 
Voller Blog- und Nähmotivation starte ich in den Frühling und gebe gleich dem Kimono Tee die zweite Chance. Bereits im letzten Jahr hatte ich mir 2 Exemplare genäht und stempelte es nach ein oder zwei Trageversuchen sofort als Reinfall ab – zugegeben ich war schon bei der Anprobe äußerst skeptisch. Schuld daran war wohl weniger der Schnitt selbst, sondern meine damalige Körperfülle in Verbindung mit der zu wählenden Größe.  
Jetzt nahezu ein Jahr später habe ich mir einen Ruck und dem Kimono Tee (das ich eigentlich ja echt schön finde) eine zweite Chance gegeben: 3 Nummern kleiner und eigentlich aus Teststoff (der aber super in den Frühling passt) später bin ich hellauf begeistert! Das ist mein Schnitt und dank der zwei Schnittteile auch relativ zügig (abgesehen vom Säumen) und aus recht wenig Stoff genäht.
Hier seht ihr also mein 1. Kimono Tee 2018, Stoff für viele weitere Exemplare ist bereits besorgt…


eBook/Schnittmuster/Anleitung: Kimono Tee von Maria Denmark*
Stoff: ich glaube das war mal so eine Jersey-Rolle (1x1,5m) vom Stoffmarkt Holland*
Größe: M
Änderungen: weiterer U-Bootausschnitt (unabsichtlich)
Verlinkt: Rums

Bitte betrachtet das Shirt, nicht meine Friseur. Das Foto ist am Samstagabend nach einem ganzen Tag mit Helm (Jungfernfahrt unserer „Ella“ – eine Vespa Primavera 50 4T) entstanden, mehr war frisurtechnisch dann einfach nicht rauszuholen. 

Und falls ihr Euch jetzt fragt was mit den 2 Kimono Tees aus 2017 geworden ist? Nr. 1 nutze ich als Daheim- und Schlafshirt, Nr. 2 werde ich auftrennen und daraus ein neues Kimono Tee nähen.
Damit ihr mal seht wie das im letzten Jahr ausgeschaut hat (das Bild hatte ich nie gezeigt...) und wie ich mit 27kg und 3 Größen mehr ausgesehen habe, hier also Kimono Tee Nr. 1 im Juni 2017:

Heute schäme ich mich ein wenig dafür, dass es damals so weit (mein Gott war ich fett, anders lässt sich das nicht beschreiben) kommen ist. Dass ich dick war ok, aber so richtig wird einem das erst jetzt bewusst und umso froher bin ich, dass ich abgenommen habe und noch dabei bin (die letzten 7-8kg sind aber ganz schön zäh). Nie wieder möchte ich so wie auf diesem Bild aussehen, das ist meine Motivation!

Euch allen einen schönen Donnerstag und ganz bald gibt es hier ein paar Kleider zu sehen.

Liebe Grüße
Steffi

Dienstag, 10. Oktober 2017

Und wenn jetzt Sommer wär…



Während sich bei uns die Blätter verfärben, das Wetter schmuddeliger und die Kürbissuppe noch leckerer wird, haben sich meine Eltern für einen Kurzurlaub in ihrer 2. (oder 3.) Heimat entschlossen um den Sommer ein letztes Mal für 2017 einzufangen. Wie ihr gleich sehen könnt die beste Entscheidung, denn während es bei uns ziemlich kühl und regnerisch (und ich ziemlich erkältet) war, habe ich per What´s App Strandbilder und Bildern in kurzen Klamotten und offenen Schuhen ertragen müssen…ein kleines bisschen fies, aber natürlich völlig verdient. 

Warum ich das Euch alles erzähle?
Bereits vor 2 Jahren oder so hat meine Mama ein Strandkleid (oder eher einen Umhang, damit man über dem Bikini etwas „an hat“) geschenkt bekommen, das mittlerweile zum einen farblich nicht mehr der Hit, aber auch größentechnisch ein kleines bisschen aus der Form (oder einen Ticken zu eng) geraten ist. Sie hatte sich schon länger eine neue Version gewünscht, aber ich habe einfach keine gescheite Anleitung gefunden. Dieses Jahr bin ich aber auf „DIE“ passende Anleitung gestoßen und habe meiner Mama für den „großen Sommerurlaub“ im August gleich ein Kleid aus einem tollen leichten Hilco-Jersey (einige Meter davon habe ich beim Werksverkauf günstig ergattert) in Wasser-/Meeresfarbenoptik  genäht. Zugegeben wieder einmal „auf den letzten Drücker“ (genauer gesagt am Morgen des traditionellen „Urlaubsabschiedsgrillen“), unter Druck kann ich einfach besser arbeiten…ob privat oder geschäftlich:-) 

 Leider hat die Zeit aufgrund der Salatvorbereitungen dann nicht einmal mehr für ein Kleiderbügelbild gereicht, weshalb ich jetzt endlich aus dem „Spätsommerkurzurlaub“ ein Bild samt Meereskulisse bekommen habe. An dieser Stelle einen Dank an meine Eltern, die extra das Bild gemacht haben und ich es hier zeigen darf:

eBook/Schnittmuster/Anleitung: In Anlehnung an diese Anleitung von Burda*
Stoffe: Wasserfarbenjersey (heißt sicherlich nicht so, find aber dass das so aussieht) von Hilco aus dem Werksverkauf, Stoff für Träger aus meinem Fundus
Änderungen: etwas länger und für die Träger habe ich einen Tunnelzug genäht

Die Träger habe ich extra variabel zum Binden gelassen und aus Jerseyresten geflochten. Ok, auf dem Bild sind sie wohl etwas zu locker gebunden ;-)
Das Kleid kam in beiden Urlauben schon häufig zum Einsatz (sicherlich auch wenn meine Liebsten mit dem Boot unterwegs waren und spontan Lust auf ein Eis bekommen haben) und wird sicherlich auch im kommenden Jahr häufig im Einsatz sein. 

Mit zwei Sonnenuntergängen (wurde allerdings schon vor ein paar Jahren von mir aufgenommen) wünsche ich Euch nun einen schönen Dienstag und gucke gleich einmal, was die anderen Mädels so gewerkelt haben.


Liebe Grüße
Steffi

Dienstag, 3. Oktober 2017

Eine Hand wäscht die andere…


Heute geht´s bei mir zum kreativen Dienstag etwas später als gewohnt, da ich krankheitsbedingt den ganzen Vormittag im Bett verbracht und mich hoffentlich etwas auskuriert habe...aber wird schon besser :-)

Bei mir geht´s am heutigen kreativen Dienstag natürlich nicht ums Händewaschen, aber um Freundschaftsdienste – für mich ein Geben und Nehmen!
Umso schöner finde ich es, dass ich auch einmal etwas für Alex (ein früherer Nachbar) machen kann. Er hatte mir vor einigen Jahren etwas für ein Geburtstagsgeschenk besorgt und mir die Sachen sogar in der gleichen Nacht an die Haustür geliefert. Natürlich wollte er dafür nichts, aber jetzt kann ich endlich ihm helfen!
Als er vor ein paar Wochen das Kissen für den kleinen Samuel Paul entdeckt hat war so begeistert, dass er solch ein Kissen als Geschenk haben wollte.
Die passenden Stoffe, Beschriftung und der gewünschte Pinguin als Freebie waren schnell gefunden:



eBook/Schnittmuster/Anleitung: Zum geteilten Kissen habe ich keine Anleitung verwendet, grundsätzlich habe ich die Maße aber von dieser Anleitung von Nadine*
Plotterdatei: Pinguin von Klärchen´s (Freebie)*
Schrift: AR Cena (wie so oft)*
Material: Stoffe aus meinem Fundus (der gepunktete Stoff ist glaub von Tante Ema*)

Da wirklich Freundschaftsdienste von Herzen kommen und ich endlich einmal "Danke" sagen konnte, habe ich die Frage nach den Kosten natürlich im Keim erstickt, das Innenkissen hat er selbst besorgt (bekommt man ja auch fast überall) und wie ich erfahren habe haben sich die Eltern über das Kissen sehr gefreut. Ich persönlich finde die Farbkombination und natürlich den Pinguin zuckersüß und absolut passend für einen Jungen. Der Pinguin ist -soweit ich weiß- glaub ein "Insider" zwischen Alex (meinem früheren Nachbarn) und dem Papa von Paul Alexander ;-)

Euch allen einen schönen (Feiertags-)Dienstag.

Liebe Grüße
Steffi

Dienstag, 26. September 2017

37 Jahre – eine ordentliche Leistung!

Eigentlich eher nebenbei werden wir heute Abend den 37. Hochzeitstag meiner Eltern feiern - heutzutage eine ordentliche und eher selten gewordene Leistung mit sicherlich ein paar Tiefen, vielen Höhen und natürlich vielen schönen Erlebnissen. Zeit mich wieder einmal bei meinen Eltern zu bedanken, dass es mich (und meinen Bruder) gibt und sich daran zu erfreuen, dass es meine Eltern schon so lange miteinander "aushalten" ;-)
Praktischerweise bin ich heute eh in der Gegend (mittlerweile trennen uns knapp 40 Autobahn-Kilometer mit großem Staupotenzial…) und weil man sich schon eine ganze Weile (urlaubsbedingt) nicht mehr gesehen hat, wurde ich kurzerhand zum Hochzeitstagsfestessen eingeladen. Natürlich durfte ich mir dann Sprüche wie „kauf nichts“ und „brauchst nichts mitbringen“ anhören, aber daran habe ich mich längst gewöhnt und auch dieses Mal diesen Einwurf gekonnt ignoriert, schließlich kommt man zu einer Einladung doch nicht mit leeren Händen. Aber was schenkt man „frisch gebackenen“ (Ironie aus) Eheleuten, die alles haben oder sich fehlende Sachen selbst kaufen?
Nach langen Überlegungen ist ein paktischer Utensilo im „Volksfest“-Style (passend zum kürzlich gestarteten Cannstatter Wasen und natürlich laufenden Oktoberfest) entstanden:


eBook/Schnittmuster/Anleitung: Anleitung von Tanja*
Stickdatei: Lebkuchenherz „Spatzl“ aus dem Set Nr. 5 Sissi von der Rock-Queen*


Zum Verstärken habe ich dieses Mal Decouvil getestet: Stabil ist der Utensilo keine Frage, aber dafür ließ er sich umso schwerer wenden und absteppen (was man leider am Umschlag auch sieht).

Das Lebkuchenherz habe ich von meiner Stickmaschine machen lassen (so eine wunderschöne Datei!), an einer Stelle musste ich im Nachgang etwas „nachbessern“, da muss ich mal in der entsprechenden FB-Gruppe fragen ob da Stiche fehlen oder was die Gründe für eine kleine Lücke im Zuckerrand (sieht man jetzt nicht mehr) sein können. Leider ist das Lebkuchenherz auch nicht ganz in der Mitte (obwohl ich es auf Stickfilz sticken lassen und anschließend aufgenäht habe), eigentlich sollte noch eine Schleife drunter aber das sah dann irgendwie nach „zu viel“ aus. Gibt schlimmeres und tut der Freude sicherlich keinen Abbruch.
Natürlich habe ich das Körbchen noch mit allerhand Leckereien von der Wiesn (habe ich am Freitag direkt vor Ort besorgt) und anderen passenden Dingen gefüllt (die Salzbrezel-Herzchen haben leider nicht mehr reingepasst): 

An dieser Stelle auch noch einmal über diesen Weg: Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag!
Liebe Grüße und allen einen schönen Dienstag,
Eure Steffi