Donnerstag, 10. Mai 2018

Anker gehen immer!



Für ein paar Tage hatte der Sommer bei uns Einzug gehalten (leider sieht es heute schon wieder anders aus), Zeit also neu (z.B. das eine oder andere Kimono Tee, die in letzter Zeit entstanden sind!) als auch schon vor einigen Jahren genähte (und jetzt wieder passende!) Teilchen auszuführen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich dieses Kleid bislang nie gezeigt habe! Das wird höchste Zeit, denn ich wusste wohl schon vor 3 (oder 4?) Jahren, dass 2018 Anker voll im Trend sind…oder in den Sommermonaten immer trendy sein werden.

Heute zum Feiertags-Geburtstags(meine Mama hat heute!)-Rums zeige ich Euch daher meinen Schnittmustermix, da war ich wohl vor ein paar Jahren richtig „mutig“.
Das Oberteil ist Frau Liese (ja, eines meiner Lieblingsschnitte!) und aber der Taille habe ich den Kleiderschnitt „Toni“ verwendet – da wird es ganz bald noch weitere Modelle (etwas abgewandelt) geben, da bin ich mir sicher!

Auch heute kann ich mit keinem maritimen Flair punkten, ihr müsst mit unserer Wand in der Wohnung vorlieb nehmen, aber besser als kein Foto – oder? Ich hab mein schönstes Lächeln nach einem langen Bürotag aufgesetzt, damit ich Euch das lang schlummernde und nicht gezeigte Kleid endlich zeigen kann.





eBook/Schnittmuster/Anleitung: FrauLiese von Schnittreif und Toni von Milchmonster*
Stoff: Den hatte ich mal bei Dawanda erstanden
Verlinkt: Rums

Euch allen einen schönen Feiertag und vielleicht ja auch ein schönes verlängertes (ich gehöre zu den glücklichen) Wochenende.

Liebe Grüße
Steffi

Donnerstag, 3. Mai 2018

Meer oder weniger - Kimono Tees kann man nie genug haben!


Heute zeige ich Euch mein 2. Kimono Tee – dieses Mal geteilt, da ich unbedingt einen Stoffrest verwenden wollte. Ich hatte schon mehrere geteilte Exemplare bewundert und da bei mir im Schrank wirklich viele Stoffreste (aus denen sich kein Rock & Co. mehr nähen lässt) schlummern, musste ich das unbedingt auch einmal probieren!

Mein 1. geteiltes Kimono Tee ist u.a. aus dem Reststoff eines Rocks (den ich noch nicht gezeigt habe) entstanden. Mit einem Hafen oder gar dem Meer kann ich Euch nicht dienen (selbst das "schwäbische Meer" ist für ein paar Schnappschüsse viel zu weit entfernt), dafür aber mit einer guten Portion ländlicher Idylle, die nur ein paar Minuten von unserem Wohnort entfernt mit tollen Wiesen und Wäldern in allen erdenklichen Grüntönen punktet:


Oder aber fast schon künstlich wirkende Rapsfelder, in denen es summt und brummt:
eBook/Schnittmuster/Anleitung: Kimono Tee von Maria Denmark*
Stoff: Beide Jerseys habe ich im letzten Jahr beim Nähzentrum Heidelberg (in Heidelberg) gekauft*
Größe: M
Verlinkt: Rums 

Entstanden sind die Fotos während der Fahrt bzw. auf der Heimfahrt nach einer Tour mit unserer Ella (Vespa) – deshalb habe ich auch auf den Bildern wieder eine etwas ungewollt „wilde“ Frisur.
Man sieht, dass das Kimono Tee je nachdem welchen Stoff (oder welche Stoffe) man wählt ganz anders (aus-)fällt und der Schnitt sehr vielseitig (und keinenfalls langweilig) ist. Klar ist, dass mich zum einen das Kimono Tee-Fieber gepackt hat (am "Tag der Arbeit" sind wieder 3 Exemplare entstanden...Stoffreste für weitere Kimono Tees liegen schon bereit!) und zum anderen, dass das mein Sommerteil 2018 wird und ich gerade mit der geteilten Variante meinen Reststoffanteil deutlich reduzieren kann - daher klare "Nähempfehlung" für dieses tolle Freebook.

Euch allen einen schönen Donnerstag und nun gucke ich einmal bei den anderen Mädels vorbei.

Liebe Grüße
Steffi

Donnerstag, 26. April 2018

2. Chance für das Kimono Tee



Da bin ich wieder - lange gab es hier nichts zu lesen und zu sehen, was weniger an den Nähergebnissen (die gab es zahlreich), sondern vielmehr an der mangelnden Zeit zu schreiben lag (bei Instagram gab es ab und zu ein neues genähtes Teilchen zu sehen).
 
Voller Blog- und Nähmotivation starte ich in den Frühling und gebe gleich dem Kimono Tee die zweite Chance. Bereits im letzten Jahr hatte ich mir 2 Exemplare genäht und stempelte es nach ein oder zwei Trageversuchen sofort als Reinfall ab – zugegeben ich war schon bei der Anprobe äußerst skeptisch. Schuld daran war wohl weniger der Schnitt selbst, sondern meine damalige Körperfülle in Verbindung mit der zu wählenden Größe.  
Jetzt nahezu ein Jahr später habe ich mir einen Ruck und dem Kimono Tee (das ich eigentlich ja echt schön finde) eine zweite Chance gegeben: 3 Nummern kleiner und eigentlich aus Teststoff (der aber super in den Frühling passt) später bin ich hellauf begeistert! Das ist mein Schnitt und dank der zwei Schnittteile auch relativ zügig (abgesehen vom Säumen) und aus recht wenig Stoff genäht.
Hier seht ihr also mein 1. Kimono Tee 2018, Stoff für viele weitere Exemplare ist bereits besorgt…


eBook/Schnittmuster/Anleitung: Kimono Tee von Maria Denmark*
Stoff: ich glaube das war mal so eine Jersey-Rolle (1x1,5m) vom Stoffmarkt Holland*
Größe: M
Änderungen: weiterer U-Bootausschnitt (unabsichtlich)
Verlinkt: Rums

Bitte betrachtet das Shirt, nicht meine Friseur. Das Foto ist am Samstagabend nach einem ganzen Tag mit Helm (Jungfernfahrt unserer „Ella“ – eine Vespa Primavera 50 4T) entstanden, mehr war frisurtechnisch dann einfach nicht rauszuholen. 

Und falls ihr Euch jetzt fragt was mit den 2 Kimono Tees aus 2017 geworden ist? Nr. 1 nutze ich als Daheim- und Schlafshirt, Nr. 2 werde ich auftrennen und daraus ein neues Kimono Tee nähen.
Damit ihr mal seht wie das im letzten Jahr ausgeschaut hat (das Bild hatte ich nie gezeigt...) und wie ich mit 27kg und 3 Größen mehr ausgesehen habe, hier also Kimono Tee Nr. 1 im Juni 2017:

Heute schäme ich mich ein wenig dafür, dass es damals so weit (mein Gott war ich fett, anders lässt sich das nicht beschreiben) kommen ist. Dass ich dick war ok, aber so richtig wird einem das erst jetzt bewusst und umso froher bin ich, dass ich abgenommen habe und noch dabei bin (die letzten 7-8kg sind aber ganz schön zäh). Nie wieder möchte ich so wie auf diesem Bild aussehen, das ist meine Motivation!

Euch allen einen schönen Donnerstag und ganz bald gibt es hier ein paar Kleider zu sehen.

Liebe Grüße
Steffi

Dienstag, 10. Oktober 2017

Und wenn jetzt Sommer wär…



Während sich bei uns die Blätter verfärben, das Wetter schmuddeliger und die Kürbissuppe noch leckerer wird, haben sich meine Eltern für einen Kurzurlaub in ihrer 2. (oder 3.) Heimat entschlossen um den Sommer ein letztes Mal für 2017 einzufangen. Wie ihr gleich sehen könnt die beste Entscheidung, denn während es bei uns ziemlich kühl und regnerisch (und ich ziemlich erkältet) war, habe ich per What´s App Strandbilder und Bildern in kurzen Klamotten und offenen Schuhen ertragen müssen…ein kleines bisschen fies, aber natürlich völlig verdient. 

Warum ich das Euch alles erzähle?
Bereits vor 2 Jahren oder so hat meine Mama ein Strandkleid (oder eher einen Umhang, damit man über dem Bikini etwas „an hat“) geschenkt bekommen, das mittlerweile zum einen farblich nicht mehr der Hit, aber auch größentechnisch ein kleines bisschen aus der Form (oder einen Ticken zu eng) geraten ist. Sie hatte sich schon länger eine neue Version gewünscht, aber ich habe einfach keine gescheite Anleitung gefunden. Dieses Jahr bin ich aber auf „DIE“ passende Anleitung gestoßen und habe meiner Mama für den „großen Sommerurlaub“ im August gleich ein Kleid aus einem tollen leichten Hilco-Jersey (einige Meter davon habe ich beim Werksverkauf günstig ergattert) in Wasser-/Meeresfarbenoptik  genäht. Zugegeben wieder einmal „auf den letzten Drücker“ (genauer gesagt am Morgen des traditionellen „Urlaubsabschiedsgrillen“), unter Druck kann ich einfach besser arbeiten…ob privat oder geschäftlich:-) 

 Leider hat die Zeit aufgrund der Salatvorbereitungen dann nicht einmal mehr für ein Kleiderbügelbild gereicht, weshalb ich jetzt endlich aus dem „Spätsommerkurzurlaub“ ein Bild samt Meereskulisse bekommen habe. An dieser Stelle einen Dank an meine Eltern, die extra das Bild gemacht haben und ich es hier zeigen darf:

eBook/Schnittmuster/Anleitung: In Anlehnung an diese Anleitung von Burda*
Stoffe: Wasserfarbenjersey (heißt sicherlich nicht so, find aber dass das so aussieht) von Hilco aus dem Werksverkauf, Stoff für Träger aus meinem Fundus
Änderungen: etwas länger und für die Träger habe ich einen Tunnelzug genäht

Die Träger habe ich extra variabel zum Binden gelassen und aus Jerseyresten geflochten. Ok, auf dem Bild sind sie wohl etwas zu locker gebunden ;-)
Das Kleid kam in beiden Urlauben schon häufig zum Einsatz (sicherlich auch wenn meine Liebsten mit dem Boot unterwegs waren und spontan Lust auf ein Eis bekommen haben) und wird sicherlich auch im kommenden Jahr häufig im Einsatz sein. 

Mit zwei Sonnenuntergängen (wurde allerdings schon vor ein paar Jahren von mir aufgenommen) wünsche ich Euch nun einen schönen Dienstag und gucke gleich einmal, was die anderen Mädels so gewerkelt haben.


Liebe Grüße
Steffi